Die Prophylaxe – eine wichtige Säule für Ihr gesundes Lächeln

"Schön ist es für die Kranken besorgt zu sein, ihrer Gesundheit wegen;
viel schöner ist es, für die Gesunden besorgt zu sein, ihres Nichterkrankens wegen!"
Zitat: Hippokrates
 


Vorbeugen statt reparieren - darum ist Prophylaxe so wichtig:

 
Gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch ein Leben lang - mit der richtigen Prophylaxe kann jeder dieses Ziel erreichen. Je früher man mit der Prophylaxe beginnt, um so eher können Eingriffe durch den Zahnarzt vermieden werden.
 

Jeder Mund ist anders: nur äußerst selten stehen Zähne modellhaft in „Reih' und Glied“. Durch leichte, völlig natürliche Unregelmäßigkeiten entstehen die individuellen „Problem-Eckchen“, die sich nicht so einfach reinigen lassen.

Sind Sie Rechtshänder? Oder sind Sie Linkshänder?

Auch dies verändert oft die Qualität der Reinigung. Rechtshänder putzen meist die linken Zahnreihen gründlicher und Linkshänder die Rechten.

Prophylaxe, also die Vorsorge, beginnt für unser Team damit, Ihnen ganz individuell zu helfen, Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch möglichst optimal pflegen zu können. Wir geben Ihnen Tipps „an die Hand“, damit Sie Ihre persönlichen „Problem-Eckchen“ im wahrsten Sinne „in den Griff“ bekommen.

 

Professionelle ZahnpoliturTrotz hervorragender Zahnpflege können sich an manchen Stellen im Mund krankmachende Bakterien oder Pilze einnisten. Daher empfehlen wir, in regelmäßigen Abständen zusätzlich eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) durchführen zu lassen.

Zahnärztliche Vorsorge bei Kindern

Das U-Vorsorgeheft für die Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche ist den Meisten bekannt.


In unserer Zahnarztpraxis legen wir großen Wert auf die Baby mit Zahnbürste
Vorsorge. Daher beginnt in unserer Praxis die zahnärztliche Vorsorge bei Kindern bereits vor der Geburt. Spätestens mit Beginn der Schwangerschaft empfehlen wir Ihnen, sich untersuchen und beraten zu lassen, um Ihre Schwangerschaft nicht mit später auftretenden gesundheitlichen Problemen zu belasten. Außerdem fördert ein gesundes Lächeln Ihr Wohlbefinden und auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung.

Mit dieser Untersuchung erhalten Sie gleichzeitig den Zahnärztlichen Kinderpass für Ihr Kind, der die zahnärztliche Vorsorge von der Schwangerschaft bis zur Einschulung Ihres Kindes dokumentiert.


Auch weitere Bezugspersonen Ihres Kindes, also der Vater, die Großeltern oder auch nahestehende Verwandte oder Freunde, können Ihren Beitrag zur Zahngesundheit Ihres Kindes leisten:

Wenn Ihr Kind auf die Welt kommt, ist sein Immunsystem noch nicht ausgebildet. Das braucht einige Zeit. Daher wird zum Beispiel auch empfohlen, Wasser für Babys abzukochen oder auch Sauger und Flaschen zu desinfizieren.

Der Mundraum ist eines der Immunbarrieren. Eine gesunde Mundflora hilft also Ihrem Kind bei der Immunabwehr. Die Mundflora setzt sich bei Erwachsenen aus ungefähr 1000 verschiedenen Mikroorganismen zusammen. Ohne diese Mikroorganismen könnten wir nicht leben. Die meisten dieser Bakterien und Pilze helfen uns, gesund zu bleiben und unsere Nahrung „gesund“ zu verdauen.

Aber es gibt auch Mikroben, die uns Probleme bereiten können. Dazu gehören zum Beispiel auch die Bakterien, die Karies oder Paradontitis verursachen können.
Bei Patienten mit akuten Erkrankungen (z. B. nicht behandelter Karies- oder Parodontitiserkrankung) sind während dieser akuten Erkrankungsphase die krankheitsfördernden Mikroorganismen besonders häufig vorhanden.

Bei Ihrem Kind ist der Mundraum kurz nach der Geburt fast noch unbesiedelt. Erst nach und nach siedeln sich Mikroorganismen an und so entsteht ungefähr in den ersten 4 Jahren die individuelle Mundflora Ihres Kindes.

Damit Ihr Kind eine möglichst gesunde Mundflora aufbauen kann,

  • sollten Bezugspersonen auf ihre eigene Mundgesundheit achten und
  • die Ernährung sollte möglichst zahnfreundlich sein.


Durch eine falsche Ernährung – wenn z. B. Zucker / Süßes besonders häufig gegessen oder getrunken wird – werden vor allem die krankmachenden Mikroorganismen in ihrer Vermehrung gefördert und damit entstehen gesundheitliche Probleme.

Vielleicht können Sie sich an frühere Schlagzeilen in der Presse erinnern, dass durch ständiges Nuckeln an einer Trinkflasche mit gesüßtem Tee oder Fruchtsäften viele Kinder an sehr schlimmer Karies, dem so genannten „Nursing-Bottle-Syndrom“, erkrankt sind.

Übrigens: Oft ist einem gar nicht bewusst, wie viel Zucker oder Säure in einem Getränk oder einer anderen Nahrung ist. Beispielsweise enthält auch ein „Bio-Apfelsaft“ (Frucht-) Zucker und Fruchtsäuren – beides ist bei ständigem Nuckeln eine große Gefahr für Milchzähne, Karies zu entwickeln.

Individuelle Fragen zur zahnärztlichen Vorsorge Ihrer Sprösslinge beantworten wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Zahnärztliche Vorsorge bei Schwangeren

Der Volksmund sagt: „Jedes Kind kostet einen Zahn“
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es diesen Satz gibt?


Zu Beginn der Schwangerschaft setzt eine Hormonumstellung ein und sehr viele Frauen haben Probleme mit Übelkeit und Erbrechen. Durch die Salzsäure des Magens werden die Zähne angegriffen und die Hormonumstellung fördert Entzündungen des Zahnfleisches (Gingivitis), die unbehandelt zu einer Zahnbettentzündung (Parodontitis) führen kann.

Beides kann zu Zahnschädigungen bis hin zu Zahnverlust führen.

Daher empfehlen wir werdenden Müttern (auch solchen, die es werden wollen) dringend, sich zu Beginn der Schwangerschaft untersuchen und beraten zu lassen.

Zahnärztliche Vorsorge bei vorhandenem Zahnersatz

Bei vorhandenem Zahnersatz hört unsere Vorsorge nicht auf.

Je nach individueller Situation helfen wir Ihnen, Ihre noch vorhandenen Zähne zu schützen und Ihr gesundes Lächeln zu bewahren.

Selbst bei Patienten mit einer Vollprothese ist es wichtig, dass die Mundhygiene und die regelmäßige Kontrolle der Mundschleimhaut auch weiterhin durchgeführt werden. Auch wenn man keine Zähne mehr verlieren kann, könnten unbehandelte Entzündungen den Kieferknochen schädigen.