Mit einem gepflegten Bonusheft erhalten Sie bis zu 75 Prozent Festzuschuss zum Zahnersatz. Wir erklären Ihnen hier, was es zu beachten gibt, damit Sie bei nötigem Zahnersatz bares Geld sparen können.

Das Bonusheft wurde bereits 1989 als Kontrolle für den regelmäßigen Zahnarzt-Kontrollbesuch eingeführt. Geregelt wurde das im sogenannten „Gesundheitsreform-Gesetz“. Ziel war es, die Zahngesundheit durch möglichst regelmäßige Kontrolle durch einen Zahnarzt oder Zahnärztin bis ins hohe Alter zu verbessern. Denn durch regelmäßige Kontrollen fallen auch schon sehr früh Probleme auf. Vor allem, wenn auch regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) durchgeführt wird, können Probleme durch Zahnstein und Bakterienherde unterhalb des Zahnfleischrandes frühzeitig beseitigt werden. Das beugt Zahnfleischentzündungen vor. Gleichzeitig gibt es in der Praxis immer sehr persönliche Pflegetipps für die Problemecken im Mund.

Wie viel Festzuschuss bekomme ich beim Zahnersatz?

Die nachfolgenden Höhen des Festzuschusses gelten für gesetzlich Versicherte beim Zahnersatz:

  • Ohne Bonusheft beträgt der Festzuschuss zum Zahnersatz 60 Prozent der durchschnittlichen Kosten der Regelversorgung.
  • 5 Jahre lückenlos geführtes Bonusheft erhöht den Festzuschuss zum Zahnersatz bereits auf 70 Prozent der durchschnittlichen Kosten der Regelversorgung.
  • Und ab 10 Jahren lückenlos nachgewiesener Kontrollen durch das Bonusheft erhöht sich der Festzuschuss zum Zahnersatz sogar auf 75 Prozent der durchschnittlichen Kosten der Regelversorgung.

Regelmäßige Kontrollen erhöhen die Lebensqualität

Aber man sollte nicht nur wegen des Zuschusses zum Zahnersatz regelmäßig zur Zahnkontrolle gehen! Wenn sich der Mund gesund und wohl fühlt, dann werden Sie viel lieber lachen und sich an ihrem schönen Lächeln im Spiegel erfreuen.

Sie werden unbefangener auf andere Menschen zugehen.

Und – nicht zu verachten – werden Sie sich gesünder ernähren können, denn: „Gut gekaut ist halb verdaut“. Damit fühlt sich der ganze Körper besser.